Stereotype sind allgegenwärtig in den Medien, die wir täglich konsumieren – von sozialen Netzwerken wie Instagram bis hin zu Reiseblogs. Wenn wir uns über ein Reiseziel informieren, lesen wir meist die Geschichten von Menschen, die von außen kommen: eine Deutsche, die nach Thailand reist, ein Amerikaner, der einige Zeit in Malawi verbringt. Selten erfahren wir von Menschen, die selbst aus diesen Regionen stammen. Doch ist das wirklich die Perspektive, aus der wir das Urlaubsland kennenlernen möchten? Immer durch die Brille dessen, was wir bereits kennen?
Mit dem Projekt „Native Narratives“ geben wir den Stimmen Einheimischer Raum und machen es möglich, Lieblingsplätze, Düfte und Kindheitserinnerungen zu teilen. Wenn es darum geht, Landschaften zu beschreiben oder authentische Bars und Restaurants zu empfehlen, kann das niemand besser als Menschen, die tief mit der jeweiligen Kultur und Geschichte verbunden sind – und uns zeigen, wie wir respektvoll ihre Heimat erkunden können.